
„Wenn wir hören oder sehen, dass die Kinder hier nach ihren schweren Erkrankungen wieder das Laufen erlernen und langsam zu Kräften kommen, möchten wir nicht einfach nur zusehen, sondern ganz konkret mithelfen.“ so Sascha Gluth.
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„Auch ich helfe mit und bitte Sie um Ihr Vertrauen und Ihre Spende.“ Ralf Lindermann alias Dr. Max Henning aus der ZDF-Serie „Unser Charly“ unterstützt die Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg seit ihrer Eröffnung.
Nur miteinander kann es gelingen
Um mehr schwerkranken Kindern und Jugendlichen die notwenige Rehabilitation zu ermöglichen, möchte unsere Kindernachsorgeklinik ein neues Haus mit ca. 135 Betten in der Nähe von Berlin bauen. Nach dem Vorbild der Nachsorgeklinik Tannheim, die 1997 mit Hilfe der Deutschen Kinderkrebsnachsorge im Schwarzwald eröffnet wurde, soll diese neue Rehaklinik zur ersten Adresse für Nachsorgebehandlungen in den neuen Bundesländern werden und das Konzept der Familienorientierten Nachsorge mit allen therapeutischen Möglichkeiten umsetzen.
Zwei Damen mit großen Herzen - große Sachspende für herz- und krebskranke Kinder
Zwei Damen mit großen Herzen - Sachspende für herz- und krebskranke Kinder
Wie es der Zufall so will - durch eine Bekannte erfuhren die Inhaberinnen Marina Koch von „Nanis Kinderparadies“ und Kerstin Lagatz aus der „Schloss-Parfümerie & Floristerei“ in Oranienburg von der Existenz der gemeinnützigen Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg ganz in ihrer Nähe, in der Bernauer Waldsiedlung.
Nachdem sie erfahren haben, dass es diese Nachsorgeklinik erst seit etwas über einem Jahr gibt und sich dort monatlich bis zu 28 herz- und krebskranke Kinder nach ihrer Herzoperation, Herztransplantation oder chemotherapeutischen Behandlung in einer 4 bis 6-wöchigen Reha erholen können, zögerten sie nicht lange.
Marina Koch belud ihr Fahrzeug mit großen Kartons voller Spielzeug und Kerstin Lagatz mit jeder Menge Blumenpflanzen für die Außenanlage. Sogar den benachbarten Obsthändler, Nezahat Kabadayi, steckten sie mit ihrem Engagement an. Auch er machte ebenfalls einige Kisten mit Obst für die Patientenfamilien transportfertig. So nahmen die „Damen mit den großen Herzen“ Kurs auf die Kindernachsorgeklinik, wo sie kurz zuvor mit der Geschäftsführerin, Petra Bierwirth, einen Besuchstermin vereinbart hatten.
Nach einem Rundgang durch die Einrichtung waren sie tief beeindruckt, von dem, was das Team der Kindernachsorgeklinik auf den Weg gebracht hat. Sie kamen mit den Patientenkindern, ihren Geschwistern und Eltern in Kontakt, denn alle erholen sich gemeinsam in der gemeinnützigen Nachsorgeklinik von den Wochen und Monaten der Angst, Ungewissheit und Entbehrungen um das kranke Kind.
Auf dem Spielplatz am Therapiehaus öffneten dann die beiden Spenderinnen im Beisein vieler kleiner neugieriger Augen ihre Kartons. Riesen groß war die Freude – so viele Blumen und Spielzeug haben sie noch nie auf einem Tisch gesehen. Auch die Geschäftsführerin Petra Bierwirth war von der großen Sachspende überwältigt. „Das Pflanzen von Blumen, hatten wir zwar angedacht aber noch gar keine Zeit gehabt diese herbeizuschaffen, denn in den letzten Wochen nahmen die Patientenzahlen stark zu, so dass jeder Mitarbeiter im täglichen therapeutischen Ablauf gebraucht wurde. Auch das viele neue Spielzeug kommt gerade recht, denn wenn wir jetzt im Juli das erste Mal seit dem Bestehen der Klinik voll belegt sind, brauchen wir genug Puppen, Autos, Spiele und weiteres Spielzeug für alle anreisenden Kinder.“
Für Marina Koch, die seit 1997 in Oranienburg das 600 Quadratmeter große Spielzeuggeschäft in der Bernauer Straße 25 betreibt und Kerstin Lagatz, die seit 1991 erfolgreiche Floristin in der Bernauer Straße 31 ist, war es an diesem Tag eine Herzenssache zu helfen. „Das schöne ist, dass wir sehen konnten, wo unsere Spenden verwendet werden. Hier sind sie wichtig und am richtigen Platz! Wir freuen uns so sehr, dass wir helfen können und haben auch schon wieder neue Ideen.“, so Marina Koch beim Abschied.
Wenn Sie auch helfen möchten, steht Ihnen das Team der KNKBB gern unter 03338-908020 für Informationen zur Verfügung.
Wenn Sie die Arbeit der gemeinnützigen Kindernachsorgeklinik mit einer Spende unterstützen möchten, nutzen Sie bitte unter dem Stichwort „Hilfe für die KNKBB“ folgende Spendenkonten: Sparkasse Barnim Kto.:3000009840, BLZ 17052000 oder Berliner Volksbank e.G., Kto.: 2200002205, BLZ: 10090000.
Mehr Informationen erhalten Sie unter: www.knkbb.de.
Kindernachsorgeklinik
Berlin-Brandenburg
gGmbH
Bussardweg 1
16321 Bernau-Waldsiedlung
Phone: 0049-(0)3338-908020
Fax: 0049-(0)3338-908039
info@knkbb.de
Eine familienorientierte Rehabilitation in der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg muss bei Ihrer Krankenkasse oder Ihrem Rentenversicherungsträger beantragt werden. Es ist ein ärztlich-psychosoziales Gutachten mit Begründung für die Einbeziehung aller Familienmitglieder erforderlich.
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