
„Wenn wir hören oder sehen, dass die Kinder hier nach ihren schweren Erkrankungen wieder das Laufen erlernen und langsam zu Kräften kommen, möchten wir nicht einfach nur zusehen, sondern ganz konkret mithelfen.“ so Sascha Gluth.
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„Auch ich helfe mit und bitte Sie um Ihr Vertrauen und Ihre Spende.“ Ralf Lindermann alias Dr. Max Henning aus der ZDF-Serie „Unser Charly“ unterstützt die Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg seit ihrer Eröffnung.
Nur miteinander kann es gelingen
Um mehr schwerkranken Kindern und Jugendlichen die notwenige Rehabilitation zu ermöglichen, möchte unsere Kindernachsorgeklinik ein neues Haus mit ca. 135 Betten in der Nähe von Berlin bauen. Nach dem Vorbild der Nachsorgeklinik Tannheim, die 1997 mit Hilfe der Deutschen Kinderkrebsnachsorge im Schwarzwald eröffnet wurde, soll diese neue Rehaklinik zur ersten Adresse für Nachsorgebehandlungen in den neuen Bundesländern werden und das Konzept der Familienorientierten Nachsorge mit allen therapeutischen Möglichkeiten umsetzen.
Erfolgreich am Netz - 13.03.2010 Einjähriges Bestehen der Kindernachsorgeklinik
Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 1.700 Kinder an Krebs und ca. 7000 Kinder werden jährlich mit einem Herzfehler geboren. Vielen von Ihnen wird das Weiterleben erst durch eine Operation ermöglicht. Die jungen Patienten benötigen nicht nur eine sehr gute medizinische Akutversorgung, es muss sich eine ebenso hochwertige Nachsorge anschließen, die neben der körperlichen auch die seelische Bereuung dieser Patienten und ihre Familien beinhaltet.
Seid einem Jahr fängt die gemeinnützige Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg in Bernau diese Familien auf. Sie bietet diesen Kindern und Jugendlichen mit ihren Familien die Möglichkeit, neue Kraft und Zuversicht zu schöpfen. Ihr Erfolgskonzept heißt Familienorientierte Rehabilitation (FOR).
25 Jahre wurde um solch eine Form der Reha gekämpft. Im Oktober 2009 haben endlich die Spitzenverbände der Krankenkassen und die Deutsche Rentenversicherung Bund eine untergesetzliche Regelung zur FOR unterschrieben. Betroffene Familien haben nun einen gesetzlichen Anspruch auf diese Form der Reha, denn durch die Krankheit eines Kindes leidet die ganze Familie.
Es gibt in Deutschland nur fünf solcher Einrichtungen. Die Kindernachsorgeklinik Berlin- Brandenburg in Bernau ist hierbei die einzige Klinik in den neuen Bundesländern. Über 150 Kindern und Jugendlichen plus ihren Familien konnte die Klinik seit ihrem Bestehen durch ihre hervorragende medizinisch-therapeutische Nachsorge helfen.
Hierbei erhält jeder junge Primärpatient und jedes einzelne Familienmitglied, unter chefärztlicher Leitung von Joachim von der Beek, sein eigenes medizinisch-therapeutisches Programm. Die herz- oder krebskranken Kinder werden so unter ärztlicher Anleitung physisch und psychisch aufgebaut. Die Eltern werden in diesen Entwicklungsprozess eingebunden, so dass sie am Entwicklungserfolg ihres Kindes teilhaben und selbst therapiert. Dies hilft ihnen und den Geschwisterkindern gemeinsam wieder für die Alltag fit zu werden.
Für die Geschäftsführerin Petra Bierwirth steht fest: „Die Form der familienorientierte Rehabilitation ist wichtig und richtig. Eltern und Geschwister herz- und krebskranker Kinder haben oft über viele Monate Entbehrungen erlitten und viel Energie für ihr krankes Kind aufgewendet. Oftmals sind dabei auch Geschwisterkinder ins Hintertreffen gelangt. Hier bei uns soll die Familie wieder zusammenfinden und sich unter ärztlicher und therapeutischer Obhut aufbauen.“
Der sehr gute medizinisch-therapeutische Ruf der gemeinnützigen Kindernachsorgeklinik ist sogar schon über Ländergrenzen hinweg bekannt. Kürzlich nahmen erste junge russische Patienten das Nachsorgeangebot in der Bernauer Waldsiedlung wahr. Selbst Dänische Familien wollen zukünftig die Nachsorgeklinik in der Nähe Berlins für ihre herz- und krebskranken Kinder nutzen, solange, bis sie eigene derartige Nachsorgestrukturen geschaffen haben.
Mehr Informationen erhalten Sie unter: www.knkbb.de Wenn Sie die Arbeit der gemeinnützigen Kindernachsorgeklinik mit einer Spende unterstützen möchten, nutzen Sie bitte unter dem Stichwort „Hilfe für KNKBB“ folgende Spendenkonten: Sparkasse Barnim; Kto.:3000009840; BLZ 17052000 oder Berliner Volksbank e.G.; Kto.: 2200002205; BLZ: 10090000.
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Kindernachsorgeklinik
Berlin-Brandenburg
gemeinnützige GmbH
Bussardweg 1
16321 Bernau-Waldsiedlung
Tel.: 03338 - 908020
Fax: 03338 - 908039
info@knkbb.de
Eine familienorientierte Rehabilitation in der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg muss bei Ihrer Krankenkasse oder Ihrem Rentenversicherungsträger beantragt werden. Es ist ein ärztlich-psychosoziales Gutachten mit Begründung für die Einbeziehung aller Familienmitglieder erforderlich.
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