Zwei Damen mit großen Herzen -- durch eine Bekannte erfuhren die Inhaberinnen Marina Koch von „Nanis Kinderparadies“ und Kerstin Lagatz aus der „Schloss-Parfümerie & Floristin“ in Oranienburg von der Existenz der gemeinnützigen Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg in der Bernauer Waldsiedlung.
Nachdem sie erfahren haben, dass es diese Nachsorgeklinik erst seit etwas über einem Jahr gibt und sich dort monatlich bis zu 28 herz- und krebskranke Kinder nach ihrer Herzoperation, Herztransplantation oder chemotherapeutischen Behandlung in einer 4 bis 6-wöchigen Reha erholen können, zögerten sie nicht lange.
Marina Koch belud ihr Fahrzeug mit großen Kartons voller Spielzeug und Kerstin Lagatz mit jeder Menge Blumenpflanzen für die Außenanlage. Sogar den benachbarten Gemüsehändler, Nezahat Kabadayi, steckten sie mit ihrem Engagement an und er machte ebenso 3 große Obstkisten für die Patientenfamilien transportfertig.
So nahmen die Damen mit ihren Fahrzeugen Kurs auf die Kindernachsorgeklinik in der Bernauer Waldsiedlung, wo sie kurz zuvor mit der Geschäftsführerin, Petra Bierwirth, einen Besuchstermin vereinbart hatten.
Nach einem Rundgang durch die Einrichtung waren sie tief beeindruckt, von dem, was das Team der Kindernachsorgeklinik dort auf den Weg gebracht hat.
Sie kamen mit den Patientenkindern, ihren Geschwistern und Eltern in Kontakt, denn alle erholen sich gemeinsam in der Nachsorgeklinik von den Wochen und Monaten der Angst, Ungewissheit und Entbehrungen um das kranke Kind.
Auf dem Spielplatz am Therapiehaus öffneten dann die beiden Spenderinnen im Beisein vieler kleiner neugierigen Augen ihre Kartons. Riesengroß war die Freude – so viele
Blumen und Spielzeug haben sie noch nie auf einem Tisch gesehen.
Auch die Geschäftsführerin Petra Bierwirth war von der großen Sachspende überwältigt. „Das Pflanzen von Blumen, hatten wir zwar angedacht aber noch gar keine Zeit gehabt diese herbeizuschaffen, denn in den letzten Wochen nahmen die Patientenzahlen stark zu, so dass jeder Mitarbeiter im täglichen therapeutischen Ablauf gebraucht wurde. Auch das viele neue Spielzeug kommt gerade recht, denn wenn wir jetzt im Juli das erste Mal seit dem Bestehen der Klinik voll belegt sind, brauchen wir auch genug Puppen, Autos, Spiele und weiteres Spielzeug für alle anreisenden Kinder.“
Für Marina Koch, die seit 1997 in Oranienburg das 600 Quadratmeter große Spielzeuggeschäft in der Bernauer Straße 25 betreibt und Kerstin Lagatz, die seit 1991 erfolgreiche Floristin in der Bernauer Straße 31 ist, war es an diesem Tag eine Herzenssache zu helfen. „Das schöne ist, dass wir sehen konnten, wo unsere Spenden
verwendet werden. Hier sind sie wichtig und am richtigen Platz! Wir freuen uns so sehr, dass wir helfen können und haben auch schon wieder neue Ideen.“, so Marina Koch beim Abschied.
Vielen Dank an die Damen mit den großen Herzen sowie den Gemüsehändler aus Oranienburg!!!